Was machen eigentlich Lehrkräfte, wenn die Schule geschlossen ist?

... Unterricht, Lehren und Lernen werden auf anderen Wegen fortgesetzt. Unsere Tätigkeit während der Krise ist mehr als Home-Office und Home-Schooling. Wir betreuen unsere Schülerinnen und Schüler, deren Eltern in systemkritischen Bereichen (z.B. Gesundheit, Pflege) arbeiten. Lesen Sie hier im Einzelnen nach:

Aufgabenbereich A:   Einrichtung und Umsetzung eines Unterrichtsprogrammes in digitaler, fernunterrichtlicher Form                       

  • Suche und Überprüfung geeigneter Online-Plattformen
  • Überprüfung geeigneter bereits bestehender Möglichkeiten
  • Einrichtung von Zugängen für Elternschaft und Lehrerschaft
  • Ausarbeitung von Konzepten für Zuständigkeiten innerhalb des Kollegiums
  • Stete Pflege und Prüfung und Anpassung der Formate an neue Notwendigkeiten
  • Problembearbeitung bei Technik- und Bedienfehlern – Support für Elternschaft, Schülerschaft und Kollegium gewährleisten
  • Permanente Kommunikation mit Elternschaft und Kollegium durch Schulleitung und Plattform-Verantwortliche
  • Maßnahmen der Qualitätssicherung erarbeiten und anpassen, überprüfen

Aufgabenbereich B:   Aufgaben der Schulverwaltung

  • Permanente Kommunikation und Umsetzung des sich verändernden rechtlichen Rahmens
  • Aufrechterhaltung der Kommunikationswege – Erreichbarkeit der Schule
  • Abarbeitung von Meldungen, Abfragen und dem Tagesgeschäft
  • Sich verändernde Vorgaben kommunizieren und bei Anfragen erläutern
  • Pflege der Schulhomepage
  • Pflege und Einrichtung Mailverteiler Elternschaft, Kollegium
  • Einbindung der Technischen Hausverwalter mit dem Tagesgeschäft
  • Erreichbarkeit und Kommunikation im Home-Office sicherstellen und prüfen
  • Sicherstellen der Kommunikation mit OWA                          

Aufgabenbereich C:   Erarbeitung von Konzepten zur Kompensation des nicht umgesetzten Unterrichts                 

  • Einbindung und Information der Elternschaft
  • Einbindung der Fachschaften
  • Überprüfung der Lehrplaninhalte
  • Ausarbeitung und Anpassung von Stoffverteilungsplänen
  • Maßnahmen der Qualitätssicherung erarbeiten und prüfen

Aufgabenbereich D:   Erarbeitung von Konzepten für die kompakte Prüfungsvorbereitung

  • Sicherstellen der Kommunikation mit der Elternschaft
  • Anpassung des Schulterminplans an veränderte Prüfungstermine
  • Einbindung der Fachschaften für Lösungserarbeitung
  • Überprüfung der Lehrplaninhalte durch Fachschaften
  • Ausarbeitung und Anpassung von Stoffverteilungsplänen
  • Anpassung von Schulaufgabenterminen

Aufgabenbereich E:   Notfallbetreuung                         

  • Elterinformationsschreiben mit den rechtlichen Rahmenbedingungen erarbeiten
  • Kollegiumsinformation sicherstellen
  • Organisation von Abfragen für Betreuungsfälle
  • Organisation von Betreuungsangeboten durch einzelne Lehrkräfte

                                  

Brief der 5. Klassen an Alten- und Pflegeheime

[Arbeitsauftrag] [Briefe] [Zeichnungen]

 

1. Arbeitsauftrag

Liebe Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen,

wir hoffen, dass ihr und eure Familien gesund seid und ihr euren Alltag so gestalten könnt, dass euch nicht die „Decke auf den Kopf“ fällt.

Auch wenn ihr sicherlich manchmal gelangweilt oder auch verärgert oder traurig seid, gibt es in eurer Nachbarschaft Menschen, denen es vielleicht noch schlechter geht, da sie beispielsweise krank oder ganz alleine sind. Sicherlich habt ihr auch schon gehört, dass es die sogenannten „Risikogruppen“, zu denen kranke und alte Menschen zählen, derzeit besonders schwer haben, da sie um ein Vielfaches anfälliger für eine Infektion sind.

Deshalb haben wir uns diese Woche etwas ganz Besonderes als Arbeitsauftrag einfallen lassen:  Bitte verfasst einen persönlichen Brief an die Bewohner eines Alten- oder Pflegeheims in München.

Ihr könnt in diesem Brief erzählen,

  • wer ihr seid
  • wo ihr eigentlich zur Schule geht
  • wie euer Alltag momentan aussieht und über was ihr euch Gedanken macht
  • welche Wünsche ihr für die Zukunft habt
  • außerdem könnt ihr Wünsche für die Bewohner aussprechen
  • ihnen Mut machen
  • ihnen v.a. das Gefühl geben, dass in diesem Moment jemand an sie denkt, und man viel Kraft und Gesundheit für diese durchaus sehr schwierige Zeit wünscht.

Sicherlich würden sich die Bewohner auch über ein selbst gemaltes Bild von euch freuen.

Sobald ihr mit eurem Brief (Ort, Datum, Anrede „Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims..“, Hauptteil sowie Grußformel und Unterschrift nicht vergessen) fertig seid, packt ihr diesen zusammen mit eurem Bild in einen Umschlag und schickt ihn an das Altenheim, das ihr aus der unten stehenden Liste auswählt.

Schreibt die Adresse sowie den Absender (also euren Namen und eure Adresse) auf den Umschlag, klebt eine Briefmarke (80 Cent) darauf und schickt den Brief los. Solltet ihr keine Möglichkeit haben den Brief zu versenden, könnt ihr diesen auch in den Briefkasten der Schule einwerfen und wir versenden ihn für euch.

Die derzeitige Situation stellt uns ALLE vor neue Herausforderungen, umso mehr müssen wir als Gesellschaft zusammenhalten und uns um die Personen kümmern, denen es derzeit besonders schlecht geht.

Ganz liebe Grüße von eurer WBR-Schulfamilie.

Eure Deutsch-Lehrkräfte

 

2. Briefe

Beispiele von Briefen, die an Bewohnerinnen und Bewohner in Münchens Alten- und Pflegeheimen verschickt wurden (bitte anklicken):

 

                         brieficon1

                     brieficon3
                   brieficon2  

brieficon5 

   brieficon4

 

3. Zeichnungen

Beispiele von Zeichnungen, die zusammen mit den Briefen an Bewohnerinnen und Bewohner in Münchens Alten- und Pflegeheimen verschickt wurden (zum Vergrößern bitte anklicken):

 

Zeichnung Brief2  Zeichnung Brief3 
 Zeichnung Brief4  Zeichnung Brief5

 

 

 

 

Projekte und Veranstaltungen 

Sich etwas eigenständig zu erarbeiten, in einem festgelegten Zeitrahmen fertig zu stellen und vor einem Publikum zu präsentieren, sind wesentliche Grundsätze unserer Projektarbeit. Die Lehrkraft tritt in den Hintergrund, steht beratend und unterstützend zur Seite. Den Entwicklungsprozess und das Ergebnis gestalten die Schüler und Schülerinnen selbst.

Auch bei den zahlreichen Aktivitäten, die in- und außerhalb der Schule durchgeführt werden, stehen Lernen, Persönlichkeitsentwicklung und Teamarbeit im Mittelpunkt.

Schülercafé


Ende Januar 2016 eröffnete das WBR-Schülercafé seine Pforten. Hier können sich Schüler und Lehrer in den Pausen mit süßen und deftigen Speisen versorgen. Die Zubereitung der Speisen und der Verkauf wird von den Schülerinnen und Schülern selbst organisiert.

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Leseclub

Die Stiftung Lesen unterstützt im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bis Ende 2017 275 Leseclubs in ganz Deutschland. Leseclubs sind außerunter­richtliche Lernumgebungen, in denen sich Kinder und Jugendliche regelmäßig treffen, um gemeinsam zu lesen, zu spielen und mit verschiedenen Medien kreativ zu sein. Sie richten sich an Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren. Auch an der WBR gibt es seit 2016 einen Leseclub.

 

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